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Die Technik
Wie funktioniert das Bürgernetz?
Breitband-Internet-Zugänge werden in Deutschland vor allem über die ADSL-Technik möglich gemacht. Vor Allem in ländlichen Gebieten sind diese Zugänge
aber oft nicht möglich. Genau hier setzt unsere Leistung an: Von einem Punkt, an dem Hochgeschwindigkeits-Internet verfügbar ist, übertragen wir mittels
Richtfunktechnik das Internet in Gebiete, in denen DSL-Zugänge nicht erhältlich sind.
Dort angekommen, werden die Daten über eine zentralen Verteilpunkt in die Haushalte der Teilnehmer übertragen. Die Geschwindigkeit für den Internetzugang
ist mit denen herkömmlicher DSL-Anschlüsse vergleichbar.
Die Technik ist dabei klein, unauffällig und umweltfreundlich.
Die Reichweiten betragen:
Für Richtfunkverbindungen bis zu 12 km
Für Verbindungen vom Verteilpunkt zu den Haushalten bis zu 4 km Luftlinie, Sichtverbindung vorausgesetzt.
Linux-Server-Technologie für stabile Internet-Zugänge
Der Einsatz stabiler Linux-Server-Technologie liefert die Grundlage für Ihren kontinuierlichen und gesicherten Internetzugang. Unser hauseigene
Entwicklung hat sich in der Vergangenheit als äußerst robust und langlebig erwiesen.
Die Server stammen aus der Fahrzeug- und Eisenbahntechnik und sind für robusten Betrieb bei Temperaturen zwischen -40 und +80 Grad Celsius
konzipiert. Damit können wir unsere Server beinahe überall aufstellen. Die einzige Vorraussetzung: Es muss dort trocken sein.
Obwohl das Bürgernetz alle Möglichkeiten der Technik ausschöpft, ist der Anschluss und die Bedienung für alle Teilnehmer so einfach wie bei
herkömmlichen ISDN- oder Modem-Anschlüssen.
Ihr Hausanschluss
Die Gerte für den Internet-Zugang per Funk werden Ihnen vom Bürgernetz zur Verfügung gestellt. Der Anschluss erfolgt denkbar einfach über eine Netzwerkkarte
im PC. Für den Empfang benötigen Sie eine Sende-Empfangseinheit mit Kontakt zum Bürgernetz-Verteilpunkt und ein Netzwerkkabel zwischen dieser Einheit und Ihrem PC.
Das Bürgernetz funktioniert mit den Betriebssystemen Windows 2000 und Windows XP. Ältere Windows-Versionen, v.a. Windows 98 und ME werden nicht unterstützt.
Natürlich ist ein Zugang auch mit Linux-PCs möglich, jedoch gibt es auch hierfür keinen technischen Support.
Ohne Sichtverbindung kein Bürgernetz
Zwischen der Sende-Empfangseinheit und dem Verteilpunkt ist eine direkte Sichtverbindung unbedingt erforderlich. Kann die Sichtverbindung vom Aufstellort der
Sende-Empfangseinheit nicht hergestellt werden, muss die Einheit dort aufgestellt werden, wo die Sichtverbindung möglich ist. Dies wird in der Regel auf dem Dach
des Gebäudes sein. Eine kleine Antenne (siehe Bild, rechts) sorgt dann für den nötigen Empfang. Oft können bereits vorhandene Antennenhalterungen (Sat-Antennen,
Fernsehantennen etc.) für das Bürgernetz mitgenutzt werden.
Sicherheit und Datenschutz
Mittels der im Bürgernetz verwendeten Verschlüsselungstechnik gelangen Ihre Daten abhörsicher ins Internet. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern von
WLAN-Zugängen setzen wir nicht auf die unsichere, inzwischen geknackte WEP-Verschlüsselung, sondern setzen auf sicherere VPN-Techniken.
Bedenken Sie dabei allerdings folgendes:
Nach dem Übergang ins drahtgebundene Internet werden die Daten wieder unverschlüsselt übertragen.
Absolute Sicherheit gibt es nicht. Auch unser System könnte geknackt werden.
Für besonders sicherheitsrelevante Daten sollten Sie also selbst für eine genügende Verschlüsselung sorgen, wie es z.B. bei den meisten Online-Banking-Programmen bereits der Fall ist.
Wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben protokollieren wir die Verbindungsdaten mit. Die Protokolle beschränken sich dabei auf Einwahl- und Abwahl-Zeiten sowie IP-Adressen.
Vor- und Nachteile der Bürgernetz-Technik
Höchste Verfügbarkeit beim Surfen, Chatten, bei e-Mails und Downloads
Hohes Sicherheitsniveau
Günstiger Zugang mit Flatrate-Tarif
Ortsinterner direkter Datenaustausch möglich
Eingeschränkte Funktionalität bei
einigen Online-Spielen
Filesharing-Programmen
VPN-Software für Heimarbeitsplätze und Außendienstmitarbeiter
Drahtlos surfen im Haus
Viele Teilnehmer möchten nicht nur Ihren Internet-Zugang drahtlos ins Haus bekommen, sondern auch im Haus drahtlos Ihren Internet-Zugang nutzen. Oft werden wir gefragt, ob dafür ein WLAN-Accesspoint oder Router in Frage kommt. Wir raten dringend davon ab. Ein weiterer WLAN-Accesspoint stört nicht nur den Empfang sondern erschwert zusätzlich die Fehlersuche. Wir empfehlen deshalb grundsätzlich den Aufbau einer Infrastruktur mittels Kabel oder alternativer Techniken wie etwa Bluetooth.
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